Kulturfüchse

Entstehung
Das Grundschul-Konzept basiert auf einem vierjährigen Modul-programm, das in Zusam-menarbeit und in regem Austausch mit

Camilla Schlie
(Projektleitung, Theater Erlangen),

Laura Capalbo
(Co-Leitung, Kunstpalais Erlangen)
und
Christina Nöth
(Kon-Rektorin, Hermann-Hedenus-Grundschule)
entstanden ist.

Förderung und Netzwerk
Die Projektentwicklung wurde von 2015 bis 2019 von der Robert-Bosch-Stiftung und der Stiftung Brandenburger Tor im Rahmen des Programms Kunst und Spiele gefördert.

Ausblick
Seit 2018 ist der Erna-Zink-Kinderarten mit einer Gruppe in der Pilotphase dabei. Der Modulplan für die Allerkleinsten befindet sich im Aufbau.

Zukünftig ist geplant, das Erfolgsmodell der Kulturfüchse auf weitere Schulen in Erlangen zu übertragen.
Im Rahmen der Erweiterung werden neben dem Theater und dem Kunstpalais zudem weitere Tandempartner partizipieren.
Diese werden die bisherigen Fachgebiete – darstellende und bildende Kunst – durch weitere Sparten, wie Sprache/ Literatur/ Musik sinnvoll ergänzen.

kf

Die KULTURFÜCHSE sind ein innovatives Vermittlungsprogramm der frühkindlichen Bildung.

Ausgehend vom Begriff kulturelle Heimat erforschen und erleben die teilnehmenden Kinder lokale Kulturinstitutionen der Stadt Erlangen, die so zu einem festen und konstanten Bestandteil des kindlichen Alltags werden können.

Derzeit gibt bereits mehr als 400 Kulturfüchse in Erlangen!

Blick in die Praxis

Modulübersicht



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Interdisziplinäre und kontinuierliche Begegnungen
In vier Schuljahren durchlaufen die Grundschüler*innen ein aufeinander abgestimmtes und im Lehrplan verankertes modulares Programm, das Theater und Kunstpalais als außerschulische Lernorte etabliert und einen nachhaltigen Zugang zur Kultur ebnet.

Das Modulprogramm beinhaltet pro Schuljahr bis zu fünf unterschiedliche Einheiten, die abwechselnd im Theater, im Kunstmuseum und in der Schule stattfinden. Neben Theateraufführungen, Kunstausstellungen und theater- wie kunstpädagogischen Workshops lernen die Kinder, die beiden Kulturinstitutionen im Stadtraum zu verorten.

Es entwickelt sich eine langfristige Bindung mit gegenseitigem Vertrauen, das es den Kindern ermöglicht im „geschützten Raum“ ihre Potentiale und künstlerischen Begabungen frei zu entfalten. Das Programm bietet jedem Kind die Chance, in der frühkindlichen Entwicklungsphase Kunst auf altersgerechte und spielerische Weise zu erleben, eigene Kompetenzen zu stärken und so einen wesentlichen Grundstein für das weitere Leben zu legen.