30 Jahre Mauerfall

Was ist aus den Hoffnungen der Wiedervereinigung geworden?
Foyergespräch

Foyergespräch 1 (2019/20 – Ost-West-Festival): Ines Geipel in Lesung und Gespräch mit Michael von Engelhardt.
Freitag, 8. November 2019, 20:00 Uhr, Markgrafentheater Foyercafé. Mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache.

Der mehrheitlich euphorisch begrüßte Fall der Mauer am 9. November vor dreißig Jahren löste die bewegte und konfliktreiche Geschichte der deutschen Wiedervereinigung aus – eine Erfolgsgeschichte, eine Geschichte traumatischer Erfahrungen, biographischer Ein- und Umbrüche sowie der wechselvollen Annäherung und Entfremdung zwischen Ost und West. Ines Geipel, ehemalige Weltklasse-Sprinterin der DDR, Publizistin und erfolgreiche Autorin mehrerer Bücher zur gesellschaftlichen Situation in Ostdeutschland diskutiert mit dem Soziologen und Vorsitzenden des Fördervereins Theater Erlangen, Michael von Engelhardt, über die Entwicklungen seit dem Mauerfall und liest aus ihrer neuen, vielbeachteten Publikation „Kampfzone. Mein Bruder, der Osten und der Hass“.

Ines Geipel, geboren in Dresden, ist Schriftstellerin und Professorin für Verssprache an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Nach einem Germanistik-Studium floh sie 1989 nach Westdeutschland und studierte Philosophie und Soziologie. Im Jahr 2000 war sie Nebenklägerin im Prozess gegen das DDR-Zwangsdoping und von 2013 bis 2018 Vorsitzende der Doping-Opfer-Hilfe.

Der Förderverein Theater Erlangen wird unterstützt durch die Kulturförderung der Stadt Erlangen.

Zu dieser Gesprächsreihe des Fördervereins werden jeweils zwei bis drei Gäste aus Wissenschaft, Politik und Kultur eingeladen, um kontrovers zu diskutieren. Die Themen haben stets einen Bezug zu aktuellen Neuinszenierungen des Theater Erlangen.

Spielort

Foyercafé
Eintritt frei

Alle Foyergespräche werden in Deutsche Gebärdensprache übersetzt.

Termine