Welche Wende? (UA)

Stückentwicklung zu 30 Jahre Mauerfall

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 fiel in Berlin die Mauer und setzte einen Prozess in Gang, der die deutsche Teilung überwinden sollte und knapp ein Jahr später in die deutsche Wiedervereinigung mündete. Aber was bleibt dreißig Jahre nach der Wende? Welche Mauern müssen noch überwunden werden? Wie viel bleibt heute von der Euphorie des Aufbruchs? Welche anderen Wege einer Vereinigung Deutschlands hätte es noch gegeben? Wie sehr spielt „Ost“ und „West“ eine Rolle in den Köpfen? Welche Bedeutung haben „Ossis“ ganz konkret in Erlangen?

Im Rahmen einer Stückentwicklung gehen ein Regie-Team und zwei Schauspieler*innen ihren eigenen deutsch-deutschen Biografien nach und schauen mit persönlichem Blick auf die letzten dreißig Jahre, um zu erfahren, wie einschneidend dieser Umbruch heute noch ist.
Regisseurin Franziska-Theresa Schütz, zuletzt inszenierte sie in Erlangen das Kinderstück „Immerfort in einem Wort“, erarbeitete in der Vergangenheit schon mehrere Stückentwicklungen mit autobiografischem Schwerpunkt. „Welche Wende?“ wird sich zusammensetzen aus persönlichen Erinnerungen, wissenschaftlichen Untersuchungen und der literarischen Auseinandersetzung mit diesem Themenspektrum.

Regie ... Franziska-Theresa Schütz
Bühne und Kostüme ... Philipp Kiefer
Dramaturgie ... Karoline Felsmann

Besetzung

Mit
Ralph Jung
und
Alissa Snagowski

Spielort

Garage

Premiere 07.11.19, im Rahmen des „Ost-West-Festival“

Termine