Fidelio

Oper von Ludwig van Beethoven

Landestheater Coburg
Leonore will verhindern, dass ihr Gatte Florestan ein weiteres unschuldiges Polit-Opfer Don Pizarros wird. Als Mann verkleidet – Deckname Fidelio – schleicht sie sich in das Gefängnis des Despoten und gewinnt mit List und Liebe das Wichtigste in unruhigen Zeiten: Zeit. So kann sie das Schlimmste abwenden.
Als Freiheitsoper wird „Fidelio" gern bezeichnet. Und unabhängig davon, wie viel individuelles Heldentum und Gattenliebe erforderlich ist, um frei zu werden oder zu bleiben, kann das mit der gewonnenen Freiheit verbundene Glücksgefühl dank Beethovens Musik auf immer im kollektiven Gedächtnis bewahrt werden. „Oh, welche Lust", singt da der Chor und beschert uns Gänsehaut, den Freiheits-Füßetretern aber die allerschönsten Kopfschmerzen. Die einzige Oper von Beethoven gilt als sein persönliches Bekenntnis zur Kunst als moralische Instanz des Humanitätsideals des beginnenden 19. Jahrhunderts.

Musikalische Leitung … Roland Kluttig; Inszenierung … Rudolf Frey; Bühnenbild und Kostüme … Madeleine Boyd; Choreinstudierung … Lorenzo Da Rio; Dramaturgie … Renate Liedtke

Don Fernando Salomón: Zulic del Canto/Jiří Rajniš
Don Pizarro: Michael Lion
Florestan: Roman Payer
Leonore: Tünde Szaboki
Rocco: Felix Rathgeber
Marzelline:Julia Da Rio/Anna Gütter
Jaquino: Dirk Mestmacher/David Zimmer

Chor und Extrachor des Landestheaters
Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg

Spielort

Markgrafentheater
Dauer 2 Stunden und 15 Minuten, eine Pause

Termine