Die bleichen Füchse

nach dem Roman von Yannick Haenel

Aus dem Französischen von Claudia Steinitz, für die Bühne bearbeitet von Leonie Kubigsteltig, Gewinnerkonzept des Regienachwuchswettbewerbs „Utopie unbekannt“ Vol.I
Jean Deichel verliert zunächst seine Arbeit und dann seine Wohnung. Ab jetzt gehört er zu den „Statuslosen“. Ein parkendes Auto wird sein neues Zuhause. Doch immer mehr Menschen in Paris solidarisieren sich in einer Bewegung zivilen Widerstands gegen die gesellschaftliche Ungleichheit und Marginalisierung von Migranten und anderen Bevölkerungsgruppen. Sie verbrennen ihre Papiere und schließen sich den Bleichen Füchsen an, um die Utopie einer von Identität befreiten Welt zu leben. Migration ist kein zeitgenössisches Phänomen. Im 17. Jahrhundert erreichten über tausend Glaubensverfolgte aus Frankreich Erlangen. Diese neue Bearbeitung von Yannick Haenels Roman Die bleichen Füchse untersucht das Gestern, Heute und Morgen und wie wir über Kontinente und Zeitalter miteinander verbunden sind und bleiben.

Regie ... Leonie Kubigsteltig
Bühne und Kostüme ... Katrin Bombe
Video ... Fanny Hagmeier

Spielort

Garage

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