Das hässliche Universum

Ein poetischer Weltuntergang von Laura Naumann

Allem Anfang wohnt Zerstörung inne. Dies zumindest hoffen einige der Figuren in Laura Naumanns sprachgewaltigem neuen Theaterstück. Auf der Suche nach einer besseren Zukunft scheint klar: „Wir müssen was machen, und zwar was anderes.” Aber was? Und wer ist überhaupt Wir? Getrieben vom lähmenden Gefühl, die komplexe Gegenwart und einander nicht mehr zu verstehen, kreisen alle auf ihren eigenen Umlaufbahnen und suchen nach Antworten in unsicheren Zeiten. Zwischen jugendlicher Wut und Youtube, Revolte und Stagnation ringen sie um Halt und Haltung, obwohl — oder gerade weil — die Welt, wie wir sie kennen, schon morgen eine andere sein wird. Mit großer Poesie erzählt Naumann, wie der Mensch die Erde einst mit großer Geste zum Leuchten gebracht hat — „Alles muss brennen.” Aber auch, wie sie dabei allmählich verglüht.

Wenn Sie mehr wissen wollen:
Notizen zum Stück von Dramaturg Udo Eidinger

Regie ... Juliane Kann
Bühne und Kostüme ... Marie Gimpel
Dramaturgie … Udo Eidinger

Cast

Mit
Charles P. Campbell
und
Lisa Fedkenheuer
und
Hermann Große-Berg
und
Alissa Snagowski
und
Janina Zschernig

Spielort

Markgrafentheater
Dauer 1 Stunde und 15 Minuten, keine Pause, Einführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn

Premiere: 22.02.2019
Öffentliche Probe: 13.02.19, 19:00 Uhr, Markgrafentheater, Eintritt frei
Früh-Stück: 17.02.19, 11:15 Uhr, Foyercafé, Eintritt frei

Termine

Fotos © Jochen Quast
Traile © Florian Reichart