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WERKSCHAU: ROMANADAPTIONEN 12. bis 18. April 2013 |
ZURÜCK PROGRAMM Das ausführliche Programm der WERKSCHAU: ROMANADAPTIONEN finden Sie hier oder im Flyer. THEATERKASSE ADRESSE Theaterstraße 1 91054 Erlangen Telefon: 09131.86 25 11 Fax: 09131.86 22 55 E-Mail: service[at]theater-erlangen.de www.theater-erlangen.de
ÖFFNUNGSZEITEN Montag bis Freitag 12.00–18.00 Uhr Samstag 11.00–14.00 Uhr IN DEN SOMMERFERIEN 2013 vom 29.07. bis 18.08. geschlossen, vom 19.08. bis 08.09. Do-Sa 12.00-15.00 Uhr, ab 09.09. wieder regulär geöffnet
ABENDKASSEN Markgrafentheater| Theaterplatz 2 Telefon: 09131.86 21 99
Garage | Theaterstraße 5 Telefon: 09131.86 23 80
Die Abendkassen sind eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet.
Bitte beachten Sie, dass beim Kauf einer Eintrittskarte über "print@home" zusätzlich System- und Vorverkaufsgebühren anfallen. |
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Bilder zur Ausstellung zur WERKSCHAU: ROMANADAPTIONEN im Erlanger Rathaus-Foyer finden Sie hier.
Effi Briest hat es gemacht. Anna Karenina auch. Odysseus, Werther und Don Quijote haben schon lange Routine darin: Allerorten klettern Romanfiguren aus ihren Büchern auf die deutschen Bühnen. Das Thema der 4. Werkschau soll diesmal nicht ein einzelner Autor, sondern eine ganze dramatische Gattung sein - die Romanadaption. In den letzten Jahren erlebten die Theaterzuschauer einen regelrechten Boom der Prosa im Drama, von den BUDDENBROOKS bis zu ELEMENTARTEILCHEN, vom Science-Fiction-Klassiker SOLARIS bis zum Krimi TANNÖD. Böse Zungen mögen behaupten, dies liege an der mangelnden Qualität neuer Dramatik, aber das Gegenteil ist der Fall: Viele Dramatiker haben die Romanbearbeitung als Möglichkeit entdeckt, bekannte Stoffe in ganz eigener Form zu erzählen. In anderen Fällen haben Regisseure den dringenden Wunsch, einen bestimmten Roman zu inszenieren, und erstellen eine eigene Fassung für die Bühne. Eine interessante Romanvorlage allein bedeutet jedoch nicht automatisch, dass das Werk auch als Theaterstück überzeugt. Gute Dramatisierungen von Prosaliteratur zeichnen sich durch einen eigenen Zugriff auf den Stoff aus, der die Mittel des Theaters optimal nutzt, um die Geschichte adäquat umzusetzen. Diese Erschließung eines Werks mit den vielfältigen Erzählweisen eines anderen Mediums stellt eine große Faszination dar. Oft liegt der besondere Reiz auch gerade in der Schwierigkeit, einen dicken Wälzer voller Prosa in die knappe Form des Dramas zu übertragen, ohne dabei die Essenz zu verlieren. Dies ist beispielsweise Rebekka Kricheldorf mit Francis Scott Fitzgeralds DER GROSSE GATSBY gelungen. Unsere Premiere ihrer hervorragenden Dramatisierung wird in der Inszenierung des Regieteams Mirja Biel / Joerg Zboralski die Werkschau eröffnen. Außerdem laden wir zwei weitere Romanbearbeitungen als Gastspiele ein. Thematisch passende Lesungen, Filmvorführungen, Vorträge und weitere Rahmenveranstaltungen runden die Werkschau ab.
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