DER GROSSE GATSBY

von Rebekka Kricheldorf nach Francis Scott Fitzgerald

Premiere am 12. April 2013 | 19.30 Uhr | Markgrafentheater

 

Der junge aufstrebende Nick will sich als Broker an der New Yorker Börse etablieren. Er lernt seinen geheimnisumwitterten Nachbarn Jay Gatsby kennen, der nur wenig älter ist und dennoch bereits wie kein Zweiter das mondäne Amerika der zwanziger Jahre verkörpert. Undurchsichtige Geschäfte, märchenhafter Reichtum und rauschende Partys mit schönen Frauen machen ihn zur lebenden Legende. Gatsbys gesellschaftlicher Aufstieg schreitet seit vielen Jahren unaufhaltsam voran und dient dabei nur einem einzigen Zweck: Er will seine Jugendliebe Daisy, Nicks Kusine, für sich zurückgewinnen. Einst hatte sie den damals mittellosen Gatsby verlassen und den reichen Tom geheiratet. Dieser betrügt sie nun mit Myrtle, die einen Ausweg aus ihrer ereignislosen Ehe mit einem Autowerkstattbesitzer sucht und eine höhere Gesellschaftsschicht anstrebt. Während Nick sich in die selbstbewusste Profigolfspielerin Jordan Baker verliebt, wird er zum unfreiwilligen Komplizen im Kampf um Gatsbys große Liebe. Fünf Menschen hängen nun in einer schicksalhaften Weise aneinander. Mit einer Mischung aus Faszination und Abscheu beobachtet Nick die sich anbahnende Katastrophe in einer Gesellschaft, in der Liebe, Sex und Freundschaft käuflich sind und echte Gefühle eine Rarität bleiben. Fitzgeralds Roman sorgt mit seiner Figurenkonstellation für packende Spannung und hat bereits einigen Filmdrehbüchern als Vorlage gedient. Neunzig Jahre nach Erscheinen des Romans hat die Dramatikerin Rebekka Kricheldorf daraus eine Theaterfassung destilliert, die wie maßgeschneidert auf die heutige Zeit passt und trotz starker Eigenständigkeit Fitzgeralds Werk und dessen farbiger Sprache treu bleibt. In Kombination mit Kricheldorfs stilsicherer Form und dem ihr eigenen abgründigen Humor entstand eine Romanadaption der Extraklasse!

 

Mit freundlicher Unterstützung von


Trailer: Florian Reichart (Kamera & Schnitt) (c) 2013


 

 

 

          Fotograf © Gert Kiermeyer