Text und Theater

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In dieser Kooperationen arbeiteten die Institutionen Eichendorffschule Mittelschule, die Stadtbibliothek Erlangen und das Theater zusammen.
Im Alter von zwölf, dreizehn Jahren beginnen die jungen Erwachsenen, ihre Freizeit zunehmend eigenständig zu gestalten. Kino, Sportveranstaltungen und Kirchweihen sind die bevorzugten Angebote. Theater hingegen wird oft mit der schwer zu erschließenden Textform gleichgesetzt und Bibliotheken nur als Ort zum Bücher ausleihen wahrgenommen. Dabei bieten beide Institutionen wichtige Anknüpfungspunkte für diese Altersgruppe – sie können nämlich Erfahrungs-und Erlebniswelten öffnen, die über die oft schwierige Zeit der Pubertät hinweghelfen. Und sie bieten Möglichkeiten, sich als selbstwirksam zu erleben, zum Beispiel im kreativen Umgang mit Literatur. In den folgenden Modulen lernen die Schüler*innen die Institutionen zunächst kennen, bevor sie selbst aktiv werden.

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Los geht’s!
Diese Veranstaltung war der Auftakt für das Projekt. Die Klassen und Lehrkräfte erhielten einen Übersichtsplan über die zeitliche Planung und anstehende Aufgaben. Die Bibliothekar*innen führen für die SchülerInnen einen Bookslam durch, damit diese wussten, worauf das Projekt hinauslaufen würde.

Bibliotheksrallye
Die Schüler*innen orientierten sich selbst in der Bibliothek auf spielerische Weise und erschlossen sie sich dadurch selbst.
Von der Bestellung bis zum Regal – wie funktioniert eine Bibliothek überhaupt? Wer arbeitet in der Bibliothek? Wie finde ich mein Lieblingsbuch?
Die Bibliothekar*innen fragten die SchülerInnen in diesem Rahmen auch nach Themen und Büchern, die sie interessieren. Die Schüler*innen konnten sich gleich die passende Lektüre ausleihen und erhielten einen Bibliotheksausweis.

Theaterführung
(Mehr als Schauspiel(er) – vom Kartenverkauf über die Requisite bis zur Bühne(-ntechnik) lernten die Schüler*innen die verschiedenen Berufe und Räume des Theaters kennen und reisten auch durch die Zeit.

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Theater in der Schule
Die Schüler*innen erlebten eine mobile Inszenierung in ihrer vertrauten Umgebung.
„Malala – Mädchen mit Buch“ von Nick Wood
Mit 11 Jahren schreibt die Pakistanerin Malala Yousafzai ein Blog-Tagebuch über den Alltag unter den Taliban, die Mädchen verbieten, in die Schule zu gehen. Sie überlebt einen Mordversuch nur knapp und wird zur jüngsten Friedens-Nobelpreisträgerin. Das Klassenzimmerstück geht vielen Fragen nach: Wie kann es überhaupt zu einem Attentat wegen Religion kommen? Was ist die Rolle der Medien in der Geschichte? Können wir alle mit elf Jahren so mutig sein, für uns einzustehen?

Zeigt her Eure (Kultur-) Güter!
Dieses Modul umfasste die Vorbereitung und Durchführung der Präsentation, d.h. des Bookslams(c). Die Schüler*innen arbeiteten in Kleingruppen von 3 - 4 Gruppen zu einem Buch. Sie erfassten den Kern des Buches und fanden mit der Bibliothekarin geeignete Medien zur Präsentation: z .B. Handyfotografie und –video, Texte zu Comics schreiben, aus Texten Comics zeichnen, Blackout poetry live mit Overheadprojektor, szenische Lesung, Dialog, Quiz etc.
Mit vertrauten Mitteln wurden so Zugänge zu Neuem geschaffen.
In einem weiteren Schritt arbeiteten die SchülerInnen mit den Theaterpädagog*innen an ihren Präsentationen.
Im Juni zeigten die Schüler*nnen ihren Bookslam im Foyercafé des Theaters - auch die Elternschaft wurde dazu eingeladen.