Thomas Krupa

Regisseur

Thomas Krupa war von 1996 bis 2000 Hausregisseur und Mitglied der Schauspieldirektion am Staatstheater Darmstadt, von 2002 bis 2004 Oberspielleiter für Musiktheater und Schauspiel am Theater Freiburg sowie bis 2006 Hausregisseur und Mitglied der Künstlerischen Leitung. Seine Inszenierung von Werner Fritschs Chroma wurde 2001 zum Berliner Theatertreffen eingeladen. In seiner Theaterarbeit sucht er spartenübergreifend nach neuen Narrativen, die sich auch aus Quellen wie Medien, sozialen Netzwerken oder Videogames speisen.

Dabei arbeitet er häufig zusammen mit Choreografinnen wie Amanda Miller (USA) und Teresa Rotemberg (ARG) sowie Komponisten wie Mark Polscher (D) und Elliott Sharp (USA). Wichtige Inszenierungen waren Surrogate Cities von Heiner Goebbels, Unterwerfung von Michel Houellebecq (beide Theater Freiburg) und Ästhetik des Widerstands von Peter Weiss (Schauspiel Essen). Thomas Krupa ist seit 2011 Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. In der Spielzeit 2018/19 inszenierte er die Uraufführung von Salman Rushdies Roman Golden House am Theater Erlangen. 2020/21 inszeniert er die Eröffnungspremiere Bartholomäusnacht – ein Requiem.